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Metal Inside - "The Genesis Behind" mit ordentlichem Testament-Einschlag |
Die vorangegangene Eigenproduktion „Gates To The Unseen“ bewegte sich eher auf dem Gothic-Metal-Sektor, jetzt rammeln DEAD EMOTIONS im Death-Metal-Bereich.
„The Genesis Behind“ beginnt mit ordentlichem Testament-Einschlag, die Kalifornier lässt die bayerische Band auch im weiteren Verlauf immer wieder durchklingen. Und dazu mischen die „Seppel“ eine kleine Portion US-Death-Metal, wenige doomige Parts und einige Schweden-Melodien. Soweit, so abwechslungsreich. Die Bayern verarbeiten ihre vielen Ideen in der Tat sehr ansprechend und auch die Produktion gereicht den Süddeutschen zu Vertragsehren. Und sogar der Sänger (Christoph) bemüht sich, sehr variantenreich zu klingen, singt klar, kreischt abgedreht und grunz-bellt thrash-deathig. Nur liegt genau hier das Problem. Die todesmetallische Grunzvariante klingt amtlich. Aber das psychedelische Sprechgesinge geht mir schnell auf die Eier. Letztlich bleibt das aber das einzige Übel der Scheibe, die insgesamt wirklich überzeugen kann.
(memme)
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