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Bright Eyes Germany Online Magazin: "The Genesis Behind" - 8 v. 13 Punkte
Auch die Düsterheimer DEAD EMOTIONS wagen sich wieder aus den heimischen Hütten und stellen mit „The Genesis Behind“ einen neuen Longplayer in die Läden. DEAD EMOTIONS haben sich dem stilistischen Grenzgebiet von Death und Thrash Metal verschreiben und lockern dies mit Melodien auf. Von gutem Sound und der gewohnt superben Aufmachung aus dem Hause Medusa/Dragon Design getragen, tönt sich der fidele Fünfer in 36 Minuten durch 8 Tracks, die das ganze Spektrum von schleppend bis flott bieten, ohne dass es zu extrem wird. Die Leadgitarren sind wie gewohnt gut (bestes Beispiel „A Locust’s Heart“), auch das Riffing ist bisweilen thrashig-aggressiv („Scalpel“ oder die beiden harten Rausschmeißer „Uncontrolled“ und „Hidden Track“), das größte Manko aber ist das holprige Drumming, das auch für die zahlreichen Tempowechsel innerhalb der Songs nicht gerade förderlich ist und die Arrangements etwas anfängerhaft klingen lässt (u.a. „Cluster“). Das ist schade, denn durch die Gitarren wäre wesentlich mehr drin gewesen, was auch die genannten beiden letzten Tracks zeigen, wo die Band Death Metal-lastiger zu Werke geht und beinahe nach einer Mischung aus Bolt Thrower, Six Feet Under und My Darkest Hate klingt. Mehr Songs dieser Bauweise oder des okayen Openers „Scalpel“, und die Note wäre höher gewesen. So bleibt ein etwas zwiespältiger Nachgeschmack einer Scheibe, die noch etwas unfertig klingt.

Oliver Vollmer

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