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Metal-Observer.de April 2002: "Gates to the Unseen" - 7,5/10 Punkte |
Doom/Death mit Gothic-Einflüssen aus deutschen Landen.
Irgendwie denkt man da sofort an CREMATORY, der Band, die entweder geliebt oder gehasst wird, ohne viel Spielraum dazwischen. DEAD EMOTIONS aus dem bayrischen Allershausen (Griaß eng, Buam!) haben sich zwar auch diesem Stil verschrieben, präsentieren sich aber um einen ganzen Zacken härter als die Pfälzer und können zudem auch noch mit abwechslungsreicherem Gesang aufwarten.
"Gates To The Unseen" ist anscheinend auch ein Bestandteil der "New Wave of Bayrisch Heavy Metal", nachdem uns bereits VALLEY'S EVE, CRYPTIC WINTERMOON, STORMHAMMER, JESTER'S FUNERAL, FREEDOM CALL, LACRIMAS PROFUNDERE, SOMBER SERENITY, SIRENS, Hubi Meisel alleine, HAGGARD und noch einige andere mit guten bis sehr guten Metal-Scheiben beehrt hatten.
Abwechslungsreich gestaltete Songs, sowohl klarer als auch deathiger Gesang, gut ausgearbeitete Songstrukturen, überhaupt bringen die fünf Jungs verschiedene Stimmungen zum Ausdruck, so erinnert das von Friedrich Nietzsche inspirierte "Vereinsamt" mehr als einmal an die Briten von MY DYING BRIDE, vom Aufbau her, vom Einsatz der klaren Stimme...
Die Kompositionen haben allesamt einen sehr guten Fluss in sich, der gemeinsam mit dem variierenden Tempo stets die Spannung innerhalb der Songs aufrecht erhält und den Hörer damit in einem ansonsten recht klischeebeladenen Genre positiv überraschen kann.
Nachdem auch die Aufmachung stimmt und die bewährte Dreamscape-Produktion gleichfalls überzeugen kann, gebe ich euch einfach mal "Gates To The Unseen", "Dark Desire", "Vereinsamt" sowie "Leidenschaft in Rot" als Anspieltips mit auf den Weg, wenn ihr mit diesem Stil etwas anfangen könnt, dann sollten euch DEAD EMOTIONS genauso zusagen.
7,5 / 10 Alex
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