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Metallic-Zine: Pathways To Catharsis - Fetter lässt sich Death Metal fast nicht mehr zelebrieren
Das schwer Morbid Angel verdächtige Cover könnte glatt als »Altars Of Madness« Teil II durchgehen, lässt schnell erahnen, um welchen Stil es sich bei den Süddeutschen handelt: Schädelspaltender Brachial-Death Metal traditioneller Old-Shool-Schiene ohne die geringsten Zugeständnisse und Kompromisse ist angesagt und das nicht zu knapp!

Wer auf nationaler Ebene Bands wie Lay Down Rotten, Fearer, Sufferage, Death Reality oder Fleshcrawl mag, wird auch von Pathway To Katharsis, dem dritten Silberdeckel von Dead Emotions keineswegs enttäuscht. Fulminant druckvoll groovend mit der Kraft eines alles überrollenden Sturmpanzers ganz im Stile alter Morbid Angel (Scheiße, schon wieder dieser Vergleich!), Vomitory und Konsorten holzen die fünf mächtig drauflos, dass sich gleich von Beginn an jede Abneigung, dieses Album nicht zu mögen, von selbst ausschließt.

Immer mal wieder dezent aufgelockert durch einen eigens für den Elftracker zu Hilfe genommenen Hintergrundchor, stets variabel, heavy und an den richtigen Stellen auch schon mal sehr melodisch weiß dieser gewichtige Brocken Todesmetall ausnahmslos zu überzeugen. Nackenwirbelbrecher Marke Point Of No Return setzen Akzente, sind einfach zu gut, dass sie den Großteil der Konkurrenz hierzulande locker gleich um Stadionlängen hinter sich lassen.

Weitere direktlinig und voll ins Fressbrett hauende Genickmuskelzerstörer des Kalibers Weed For The Weak oder Direction Pain beschwören das Feeling bester Deathmetalzeiten erneut herauf. Beim amtlich ober kultigen Schlußtrack At The End Of Time fühle ich mich unweigerlich an frühe Crematory zu deren Deathmetalzeiten erinnert, als die später in den Gothic-Bereich über gewechselte Band im Deathmetalbereich fast alles in Grund und Boden spielte.

Fazit: Bei diesem Scheibchen stimmt alles, womit den Süddeutschen nach zwei bereits veröffentlichten Longplayern nun endlich verdientermaßen der bislang fehlende Sprung unter die besten Deathmetalcombos hierzulande gelungen ist. Fetter lässt sich Death Metal fast schon nicht mehr zelebrieren. Geil!

Toschi

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